Kurztipp: Disketten auf Fehler überprüfen

Linux Disketten auf Fehler überprüfen

Wer ärgert sich nicht, wenn beim Kopieren von Dateien auf eine Diskette Lese- und/oder Schreibfehler auftreten? Um dem vorzubeugen sollten alle verwendeten Disketten überprüft und im Fehlerfall entsorgt werden.

Wenn man Disketten mit löschbarem Inhalt weiter verwenden möchte, sollte man diese auf der Low-Level Ebene formatieren - d. h. unabhängig vom Dateisystem. Unter Linux verwendet man dazu den folgenden Befehl (Achtung, alle Daten werden gelöscht):

 

fdformat /dev/fd0u1440

 

Sollte dabei ein Fehler auftreten, würde ich die Diskette nicht mehr weiter verwenden und sofort entsorgen. Gibt man als Device beispielsweise "/dev/fd01722" an, passen auf eine herkömmliche Diskette 1,7 MB. Um eine mit "fdformat" formatierte Diskette mounten zu können, muss auf ihr erst noch ein Dateisystem angelegt werden. Ein Fat bzw. VFAT-Dateisystem wird mit einem der folgenden Befehle erledigt:

 

mkfs.msdos /dev/fd0
# oder
mkfs.vfat /dev/fd0
# oder
mformat a:

 

Soll die Diskette nur unter Linux genutzt werden, kann auf ihr ein Minix-Dateisystem erzeugt werden. Das hat den Vorteil, dass die Zugriffsrechte von Dateien und Verzeichnissen gespeichert werden:

 

mkfs.minix /dev/fd0

 

Möchte man hingegen nur das Dateisystem überprüfen, ohne die Daten zu löschen, kommt das Programm "fsck" zum Einatz:

 

fsck.msdos /dev/fd0
# oder
fsck.vfat /dev/fd0
# oder (falls Minix-Dateisystem)
fsck.minix /dev/fd0

 

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