Kurztipp: FAT32-Dateisystem unter Linux erzeugen

Linux FAT32-Dateisystem unter Linux erzeugen

Wenn man keinen Windows-Rechner besitzt und beispielsweise auf einer externen USB-Festplatte eine FAT32-Partition anlegen möchte, muss man zunächst wissen, wie diese Festplatte unter Linux heißt. Dazu gibt es die Programme "cdrecord" und "scsiinfo". Aber zunächst meldet man sich als Benutzer "root" am System an.

Das Programm "cdrecord" gibt eine Übersicht über alle angeschlossenen SCSI-Laufwerke (ja, USB-Festplatten, -CardReader und -Diskettenlaufwerke werden unter Linux als SCSI-Laufwerke angesprochen) aus:

cdrecord -scanbus

Taucht dort die angeschlossene Festplatte nicht auf, hilft möglicherweise der Aufruf des Scripts "rescan-scsi-bus.sh". Ansonsten kann man sich mit "scsiinfo" alle dem System bekannten SCSI-Festplatten ausgeben lassen:

scsiinfo -l

Wenn nun das richtige Laufwerk bekannt ist (z. B. /dev/sda), kann man sich mit "fdisk -l /dev/sda" die Partitionierung ausgeben lassen bzw. die Aufteilung der Festplatte mit "fdisk /dev/sda" ändern. Nun, das soll hier keine Anleitung zur Partitionierung von Festplatten werden, aber wichtig ist hier, dass die Partition vom Typ "b" (W95 FAT32) ist.

Im nächsten Schritt wird nun ein FAT32-Dateisystem auf der ersten primären Partition der Festplatte erzeugt:

mkfs.vfat -F 32 /dev/sda1

Hat man viel Zeit, kann vor dem Anlegen des Dateisystems auch ein ausführlicher Test durchgeführt werden. Das entspricht dann in etwa einer Oberflächenanalyse unter Windows-Betriebssystemen.

mkfs.vfat -c -F 32 /dev/sda1

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